Der Joint Degree Masterstudiengang Fachdidaktik der Universität Basel und der PH FHNW bietet ein forschungsbasiertes Studium mit derzeit vier Vertiefungsrichtungen:

Inhalte der Vertiefungsrichtung
Die Fachdidaktik «Geschichte und Politische Bildung» beschäftigt sich mit Geschichtsdidaktik und als speziellem Schwerpunkt mit der Didaktik der Politischen Bildung. Die Vertiefungsrichtung qualifiziert Studierende für die Lehre an Pädagogischen Hochschulen sowie für die Umsetzung von Bildungsvorhaben in den Bereichen Geschichte und Politischer Bildung in Schulen und Hochschulen, in geschichtskulturellen Vermittlungsprojekten (z.B. Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Verlagen, Medienhäusern) und in ausserschulischen Bildungseinrichtungen mit Fokus auf Politische Bildung (z.B. Bildungsprojekte von NGOs, Stiftungen und Vereinen).

Fachdidaktik Geschichte
Zu den Inhalten der Geschichtsdidaktik gehören Geschichtsvermittlung, Geschichtsbewusstsein und historisches Denken, Geschichts- und Erinnerungskultur sowie die praxisnahe Umsetzung historischen Lernens in schulischen und ausserschulischen Bildungsinstitutionen sowie in der Öffentlichkeit (Medien, Veranstaltungen, Kulturvermittlung). Die Beschäftigung mit Geschichte führt zur Auseinandersetzung mit Quellen und Autorentexten und darüber hinaus zu eigenen Produkten. Mündlichkeit und Schriftlichkeit sowie visuelle Ausdrucksformen spielen dabei ebenso eine grosse Rolle wie die Erkenntnis in Perspektivität und Standortgebundenheit von Geschichte. Darüber hinaus reflektiert Geschichtsdidaktik öffentliche, gesellschaftliche und politische, ästhetische und kommerzielle Nutzungsformen und beleuchtet die kommunikative und identitätsstiftende Dimension der Auseinandersetzung mit Geschichte. Dabei bezieht sie sich auf Erkenntnisse aus der geschichtsdidaktischen theoretischen und empirischen Forschung, aus der Geschichtswissenschaft und weiterer gesellschaftswissenschaftlicher Disziplinen.

Fachdidaktik Politische Bildung
Die Didaktik der Politischen Bildung widmet sich Zielkonzepten politischer und zivilgesellschaftlicher Bildung und Erziehung auf dem Hintergrund unterschiedlicher Gesellschaftsformen, Traditionen und Weltsichten. Sie versetzt Lernende in die Lage, historische, gesellschaftliche und politische Zusammenhänge zu verstehen, sich mit politischen Prozessen auseinanderzusetzen und Grundelemente der Demokratie und deren Institutionen im politischen Mehrebenensystem von der Gemeinde bis hin zur Zusammenarbeit in internationalen Organisationen zu verstehen. Sie fragt sodann nach dem Wissen und den Kompetenzen, die allen Individuen die Teilhabe an Gesellschaft sichern, sowie diese befähigen, gesellschaftlich-politische Strukturen zu analysieren, allfällige Benachteiligungen und Diskriminierungen zu erkennen sowie Möglichkeiten für Revisionen vorzuschlagen. Die wissenschaftsbasierte Politikdidaktik beschäftigt sich mit diesen und weiteren Aspekten politischen Lernens unter Berücksichtigung individueller und gesellschaftlicher Kontexte und leitet die Reflexion politikdidaktischen Handelns an.

Hinzu kommen bei beiden fachdidaktischen Disziplinen die Herausarbeitung interdisziplinärer Zugänge, die historische Perspektive auf (ausser-)schulische Geschichtsvermittlung bzw. den Fachbereich «Politische Bildung» sowie ein Blick auf die jeweilige Fachdidaktik und ihr Verhältnis zu den fachlichen Bezugsdisziplinen. 

Zielgruppe
Die Vertiefungsrichtung «Geschichte und Politische Bildung» richtet sich insbesondere an Inhaber*innen eines Bachelors oder Masters einer pädagogischen Hochschule (Kindergarten-, Primar-, Sekundarstufe sowie Sonderpädagogik) sowie an Absolvent*innen eines fachwissenschaftlichen Bachelors in Geschichte, Politikwissenschaft, Philosophie, Soziologie, Medienwissenschaften sowie weiterer gesellschaftswissenschaftlicher Fachrichtungen.

Inhalte der Vertiefungsrichtung
Mathematikdidaktik betrachtet die Mathematik, ihre Teil- und Nachbardisziplinen und mögliche Anwendungsbereiche unter dem Aspekt der Lehr- und Lernbarkeit. Als Bezugsdisziplin für den Mathematikunterricht erforscht, entwickelt und erschliesst sie u.a. geeignete Fachthemen, Lernziele, Unterrichtsmethoden, Lernumgebungen und Lehrmittel. Als Professionswissenschaft schafft sie die wissenschaftsfundierte Grundlage für die Aus- und Weiterbildung von Mathematiklehrpersonen.

Ausbildungsziele
Zu den Ausbildungszielen der Vertiefungsrichtung Mathematik gehört deshalb, dass die Studierenden

  • das Lehren und Lernen von Mathematik, ihrer Teil- und Nachbardisziplinen und ihrer möglichen Anwendungsbereiche überschauen und historisch und systematisch einordnen können,
  • fähig und bereit sind, sich mit Ideen, Konzepten und Theorien, aber auch Modeströmungen und Ideologien von Mathematikunterricht auseinanderzusetzen, daraus mögliche Konsequenzen für seine Planung, Durchführung und Evaluation zu beschreiben und in der eigenen Lehrtätigkeit sichtbar werden zu lassen,
  • mit mathematischen Kompetenzmodellen, Bildungsstandards und Curricula vertraut sind und bildungspolitische Leitideen mit den Ansprüchen des Fachs und den schulischen und ausserschulischen Lehr- und Lernmöglichkeiten in Beziehung setzen können,
  • sich der unterschiedlichen wissenschaftstheoretischen Grundlagen der Mathematik einerseits und der Mathematikdidaktik andererseits bewusst sind und zentrale Konzeptionen, Ziele, Methoden und Hilfsmittel der beiden Wissenschaften kennen,
  • ein fundiertes mathematisches Grundwissen haben, die einschlägige mathematikdidaktische Forschungs- und Praxisliteratur kennen und fähig und bereit sind, eigene mathematikdidaktische Forschungs-, Entwicklungs- und Evaluationsprojekte zu planen, durchzuführen und auszuwerten sowie die so erarbeiteten Konzepte und Ergebnisse auf Tagungen und in Fachpublikationen der internationalen Scientific Community vorzutragen.

Zielgruppe
Die Vertiefungsrichtung Mathematik richtet sich insbesondere an Inhaber*innen eines Bachelors oder Masters einer pädagogischen Hochschule (Kindergarten-, Primar- und Sekundarstufe sowie Sonderpädagogik) oder Fachhochschule (z.B. Heilpädagogik) sowie an Absolvent*innen eines Bachelorstudiums in Mathematik. Gegebenenfalls bietet die Vertiefungsrichtung auch für Absolvent*innen eines Bachelorstudiums in Psychologie oder Erziehungswissenschaft interessante Perspektiven.

Kooperation und Studienorganisation
Die mathematikdidaktischen Module werden zusammen mit der PHZH angeboten. Studienorte für die fachdidaktischen Module sind i. d. R. Brugg-Windisch (PH FHNW) sowie Zürich (PHZH). Die Lehrveranstaltungen in den mathematikdidaktischen Modulen werden im Rhythmus von zwei Jahren angeboten. Ein Einstieg ins Studium ist aber in jedem Semester möglich, sofern die Zulassungsbedingungen erfüllt sind. Für gewisse Lehrveranstaltungen müssen fachwissenschaftliche Auflagen vor dem Besuch erfüllt sein.

Informationen zum Zulassungsprogramm für das Studium finden Sie hier: https://www.fhnw.ch/de/studium/paedagogik/masterstudiengang-fachdidaktik-zulassungsprogramm

Inhalte der Vertiefungsrichtung
Die Fachdidaktik «Schulsprache Deutsch» interessiert sich für sprachliche Lehr-/Lernprozesse und für sprachliche Bildung in strukturierten, formellen Lernkontexten unterschiedlicher Art.

Zu den Inhalten der Fachdidaktik «Schulsprache Deutsch» gehört das Wissen über Lehr-/Lernprozessen in den rezeptiven und produktiven Sprachbereichen Zuhören/Lesen und Sprechen/Schreiben sowie zu den Gegenstandsbereichen «Sprache und Literatur im Fokus» (vgl. Lehrplan 21). Zudem gehört dazu ein Wissen über das alltags- und unterrichtsintegrierte Sprachlernen und -lehren vom Kindergarten bis in die Sekundarstufe II und in der Erwachsenenbildung.

Dazu zählen Bereiche wie «Deutsch als Zweitsprache», «Sprache in allen Fächern», «schulische Bildungssprache», aber auch das vor- und ausserschulische Sprachlernen. Neben diesen sprach- und fachsystematischen Aspekten beschäftigt sich die Deutschdidaktik auch mit einer schulgeschichtlichen Perspektive auf das Fach «Deutsch» und die Deutschdidaktik selbst, auch mit Blick auf die fachliche Bezugsdisziplin «Germanistik».

Der Masterstudiengang in dieser Vertiefungsrichtung ist entlang der drei folgenden schultheoretischen Ebenen strukturiert:

Mikroebene (Sprachlernprozesse): Wie vollziehen sich Spracherwerbs- und Sprachlernprozesse auf individueller Ebene?

Mesoebene (Sprachlernen und das System Schule): Wie wird die sprachliche Sozialisation durch Instanzen wie Familie, Schule oder Peers beeinflusst?

Makroebene (Deutschdidaktik und Gesellschaft): Wie wird das schulische Sprachlernen durch gesellschaftliche Entwicklungen, Politik oder die Bildungsadministration beeinflusst?

Aspekte der empirischen, internationalen sprachdidaktischen Forschung werden in allen Modulen behandelt, wobei sich die forschungsmethodischen Inhalte auf die typischen Forschungsfragen der jeweiligen Ebene beziehen.

Zielgruppe
Die Vertiefungsrichtung «Schulsprache Deutsch» richtet sich insbesondere an Inhaber*innen eines Bachelors oder Masters einer pädagogischen Hochschule (Kindergarten-, Primar-, Sekundarstufe sowie Logopädie und Sonderpädagogik) oder Fachhochschule (Angewandte Linguistik) sowie an Absolvent*innen eines sprach- oder literaturwissenschaftlichen Bachelors. Gegebenenfalls bietet die Vertiefungsrichtung auch für Absolvent*innen eines Bachelors in Psychologie oder Erziehungswissenschaft interessante Perspektiven.

Kooperation und Studienorganisation
Die deutschdidaktischen Module werden zusammen mit der PH Zürich und der PH Zug angeboten. Studienorte für diese Module sind Brugg-Windisch und Zürich. Die Lehrveranstaltungen in den deutschdidaktischen Modulen werden alle zwei Jahre angeboten. Ein Einstieg ins Studium ist aber in jedem Semester möglich, sofern die Zulassungsbedingungen erfüllt sind. Für gewisse Lehrveranstaltungen müssen fachwissenschaftliche Auflagen vor dem Besuch erfüllt sein.

Informationen zum Zulassungsprogramm für das Studium finden Sie hier: https://www.fhnw.ch/de/studium/paedagogik/masterstudiengang-fachdidaktik-zulassungsprogramm

Inhalte der Vertiefungsrichtung
Sportdidaktik betrachtet den Sport in seinen heterogenen Praxen, seinen Teilbereichen und Subsystemen unter dem Aspekt der Lehr- und Lernbarkeit. Als zentrale Bezugsdisziplin für den Sportunterricht und die Bewegungserziehung erforscht, entwickelt und erschliesst die Sportdidaktik geeignete Inhalte, Lernziele, Unterrichtsmethoden, Lernumgebungen und Lehrmittel. Sie bildet die wissenschaftliche Grundlage für die Aus- und Weiterbildung von Sportlehrerinnen und Sportlehrern.

Ausbildungsziele
Die Vertiefungsrichtung Sport verfolgt die folgenden Ausbildungsziele: Die Studierenden sind mit sportdidaktischen Kompetenzmodellen, Bildungsstandards und Curricula vertraut und können sportpädagogische Leitideen auf die Ansprüche des Fachs und die schulischen und ausserschulischen Lehr- und Lernmöglichkeiten beziehen. Sie sind fähig und bereit, sich mit neuen und alten Ideen, Konzepten und Theorien, aber auch Modeströmungen und Ideologien von Sportunterricht auseinanderzusetzen, daraus mögliche Konsequenzen für dessen Planung, Durchführung und Evaluation abzuleiten und dies aufgrund eigener Lehrtätigkeit exemplarisch zu veranschaulichen. Sie sind sich der wissenschaftstheoretischen Grundlagen der Sportdidaktik und des sozialen Systems Sports bewusst, und sie kennen zentrale Konzeptionen, Ziele, Methoden und Hilfsmittel. Sie verfügen über ein fundiertes sportwissenschaftliches Grundwissen, insbesondere in der Sportpädagogik und -didaktik. Sie kennen die einschlägige sportdidaktische Forschungs- und Praxisliteratur und sind fähig und bereit, eigene sportdidaktische Forschungs-, Entwicklungs- und Evaluationsprojekte zu planen, durchzuführen und auszuwerten sowie die so erarbeiteten Konzepte und Ergebnisse in den fachdidaktischen Diskurs einzubringen.

Zielgruppe
Die Vertiefungsrichtung Sport richtet sich insbesondere an Inhaber*innen eines Bachelors oder Masters einer pädagogischen Hochschule (Kindergarten-, Primar-, Sekundarstufe sowie Sonderpädagogik) oder der Eidg. Hochschule für Sport Magglingen (EHSM) sowie an Absolvent*innen eines sport- oder bewegungswissenschaftlichen Bachelors. Gegebenenfalls bietet die Vertiefungsrichtung auch für Absolvent*innen eines Bachelors in Psychologie oder Erziehungswissenschaft interessante Perspektiven.

Studienorganisation
Studienort für die fachdidaktischen Module ist Muttenz. Diese Lehrveranstaltungen werden alle zwei Jahre angeboten. Ein Einstieg ins Masterstudium ist aber in jedem Semester möglich, sofern die Zulassungsbedingungen erfüllt sind. Für gewisse Lehrveranstaltungen müssen fachwissenschaftliche Auflagen vor dem Besuch erfüllt sein.

 

Der Masterstudiengang im Umfang von 90 Kreditpunkten (ECTS) bietet Interessierten mit einem fach- oder erziehungswissenschaftlichen Hintergrund die Möglichkeit zu einer fachdidaktischen Spezialisierung. Er richtet sich insbesondere an Inhaber*innen eines Bachelors oder Masters einer pädagogischen Hochschule (Kindergarten-, Primar-, Sekundarstufe, Logopädie, Sonderpädagogik) oder gewisser Studiengänge einer Fachhochschule sowie an Absolvent*innen eines fachwissenschaftlichen Bachelors einer Universität oder eines Bachelors in Erziehungswissenschaft oder Psychologie.

Allfällig fehlende Voraussetzungen für die Zulassung in Fachwissenschaft (max. 35 KP) können im Rahmen des Zulassungsprogramms der PH FHNW erworben werden.

Das Masterstudium zeichnet sich durch eine hohe Individualisierbarkeit aus: Im Rahmen von Wahl- und Spezialisierungsmodulen können insgesamt 15 KP je nach Vorbildung und individuellen Bedürfnissen erworben werden.

Der Masterstudiengang kann sowohl als Vollzeitstudium wie auch berufsbegleitend absolviert werden.

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Abschluss
«Master of Arts (MA) in Fachdidaktik» unter Nennung der gewählten Vertiefungsrichtung

Dauer
Teilzeitstudium, i. d. R. 6 Sem., Vollzeitstudium in 3 Sem. möglich

Beginn
Frühjahrs- und Herbstsemester
Kosten
Semestergebühr CHF 850.–
Anmeldung CHF 100.–
Anmeldefrist
30. April (HS), 30. November (FS)

Fachdidaktiken sind eigenständige Disziplinen, die mit einer oder mehreren Fachwissenschaften in Beziehung stehen (Bezugsdisziplinen). Darüber hinaus orientieren sich die Fachdidaktiken an den Erziehungswissenschaften, der Kognitions- und Lernpsychologie sowie der (Bildungs-)Soziologie. Fachdidaktiken sind also wesentlich interdisziplinär ausgerichtet. Entsprechend spricht der Masterstudiengang Personen mit unterschiedlichen Vorbildungen und Zukunftsperspektiven an.

Fachdidaktik als Wissenschaft beschäftigt sich damit, wie in einem spezifischen Fachbereich innerhalb und ausserhalb der Schule gelernt und gelehrt wird. Zentrale Fragen sind zum Beispiel:

  • Wie gestaltet man Lehr-/Lernprozesse zu fachspezifischen Gegenständen in unterschiedlichen Bildungssituationen und für Lernende mit unterschiedlichen Voraussetzungen?
  • Wie müssen Lehr-/Lernmaterialien in einem bestimmten Fach konstruiert sein, damit sie Lehr-/Lernprozesse befördern? Welche empirischen Forschungsergebnisse liegen dazu vor?
  • Welche Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung haben die verschiedenen fachlichen Lerngegenstände?
  • Wie werden Fächer durch Lehrpläne gestaltet?
  • Welche Einstellung und welches Wissen haben die verschiedenen Akteur*innen einer Bildungsinstitution, z. B. Lernende, Lehrpersonen, pädagogische Fachpersonen (Logopäd*innen / schulische Heilpädagog*innen) oder Schulleitungen? Wie handeln sie?
  • Welche individuellen Faktoren von Lernenden, welche institutionellen Bedingungen sowie sozialen Kontexte beeinflussen das fachliche Lernen?

Das Studium vermittelt den Studierenden fachdidaktische und erziehungswissenschaftliche Kenntnisse, Methoden und Fertigkeiten mit Blick auf die als Vertiefungsrichtung gewählte Fachdidaktik.

Im Rahmen der Spezialisierung in der Schlussphase des Studiums bearbeiten die Studierenden – beraten von einer Dozentin bzw. einem Dozenten – ein fachdidaktisches Thema mit den dafür angemessenen Forschungsmethoden und eignen sich das für die Masterarbeit und die Masterprüfung nötige Vertiefungswissen in ausgewählten Schwerpunkten individuell an.

Die Master-Studierenden erwerben Fähigkeiten und Wissensbestände mit folgenden Zielen:

  • Sie kennen zentrale Gegenstände und Diskurse der jeweiligen Fachdidaktik. Sie sind in der Lage, die Bedeutung der jeweiligen Fachbereiche für die Sozialisation und Enkulturation von Kindern und Jugendlichen einzuschätzen sowie im gesellschaftlichen und historischen Kontext zu verorten.
  • Sie können Ideen, Konzepte und Theorien über das Lehren und Lernen in einem Fach(-bereich) und ihre möglichen Anwendungsbereiche auf allen Altersstufen überschauen sowie schulische und ausserschulische Lehr- und Lernarrangements situations- und fachadäquat beurteilen. Sie kennen dafür auch aktuelle Ansätze und Strömungen der Erziehungswissenschaften und Soziologie.
  • Sie reflektieren die Aufgaben und (normativen) Ziele der Fachdidaktiken im System Schule. Sie setzen sich dafür auch mit normativ-sozialen Überzeugungen zum jeweiligen Fachunterricht und zum fachlichen Lernen sowie mit der historischen Entwicklung auseinander.
  • Sie qualifizieren sich für fachdidaktische Aufgaben in einer geleiteten Schule oder ausserschulischen Institution sowie für eine fachdidaktisch orientierte Tätigkeit an einer Hochschule in Lehre, Forschung und Entwicklung.

Nach einem erfolgreichen Abschluss (mind. Note 5) ist ein Antrag auf Zulassung zur Promotion am IBW möglich.

Der Abschluss «Master of Arts in Fachdidaktik» qualifiziert Studierende für den Einstieg in eine (Lehr-)Tätigkeit an pädagogischen oder anderen Hochschulen sowie für die Mitarbeit in Forschungs- und Entwicklungsprojekten.

Da der Masterstudiengang keine unmittelbare Berufsausbildung ist, steht er auch zur Weiterqualifikation in verschiedenen pädagogischen Feldern offen und eröffnet so vielfältige Perspektiven, für die man sich dank des breiten Wahl-Angebots bereits im Verlauf des Studiums qualifizieren kann: besondere Aufgaben in geleiteten Schulen, welche fachdidaktisches Wissen erfordern; schulische und ausserschulische Vermittlungsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, bspw. in Museen; Medien- und Öffentlichkeitsarbeit von Bildungseinrichtungen; Tätigkeiten in Erwachsenenbildung und Lehrmittelverlagen; fachdidaktisch fundierte Mitarbeit in Bildungsverwaltungen und in Stiftungen sowie anderes. 

Vertiefungsrichtung Mathematik

Vertiefungsrichtung Schulsprache Deutsch


Ina Kordts
Wissenschaftliche Koordination
Für inhaltliche Fragen zum Studium und der Studienorganisation.

Tel: +41 61 207 53 13

Dominik Meier
Administrative Koordination

Beratung bei administrativen Fragen und Anliegen

Tel: +41 61 207 53 10
E-Mail: do.meier@unibas.ch
Erreichbarkeit: DI | MI | DO | FR vormittags

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