
Wie können Werte am besten in den Unterricht integriert werden?
Das Agora-Projekt "Werte in Aktion: Schweizer Lehrpersonen stärken durch evidenzbasierte Wertebildung" bringt Forschung in den Schulalltag und stärkt Schweizer Lehrpersonen durch evidenzbasierte Wertebildung. Basierend auf den Erkenntnissen des vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanzierten Forschungsprojekts VALISE (2020-2024) zur Werteentwicklung bei Primarschulkindern in der Schweiz und im Vereinigten Königreich, zielt dieses Agora-Projekt, das vom SNF finanziert wird, darauf ab, die Wertebildung an Schweizer Primarschulkindern zu fördern. Es schliesst damit eine entscheidende Lücke zwischen empirischer Forschung und ihrer praktischen Anwendung im Schulalltag.
Hauptmerkmale:
- Interaktive digitale Bildungsplattform: Diese Bildungsplattform bietet Werkzeuge zur Selbstreflexion für Lehrpersonen, umfassende Unterrichtsmaterialien und Expert*innenvideos zur Vertiefung des Werteverständnisses sowie altersgerechte Aktivitäten zur Förderung des Dialogs zwischen Lehrpersonen und Schüler*innen.
- Kollaborativer Ansatz: Lehrpersonen werden aktiv in die Entwicklung einbezogen, um sicherzustellen, dass die Plattform ihren praktischen Bedürfnissen entspricht.
- Interdisziplinäre Unterstützung: Das Projekt wird von einem interdisziplinären Team unterstützt, darunter Expert*innen für Wertebildung und Wissenschaftskommunikation. Partner wie éducation21 tragen zur Verbreitung der Plattform bei und sorgen für deren Ausrichtung an nationalen Bildungszielen.
Ziele:
- Stärkung der Kompetenzen von Lehrpersonen: Unterstützung bei der Umsetzung von Wertebildung im Unterricht.
- Förderung des Engagements für demokratische Werte: Schüler*innen sollen für demokratische Werte sensibilisiert und engagiert werden.
- Schaffung einer respektvollen Lernumgebung: Förderung einer respektvollen, empathischen und konstruktiven Lernumgebung, die Diversität und Gleichberechtigung integriert.
- Befähigung zukünftiger Generationen: Empathische, inklusive und sozial verantwortungsvolle Handlungen sollen gefördert werden.
Laufzeit: April 2025 bis März 2026

Die Studie wird vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanziert.
Projektleitung:
Elena Makarova (IBW, Universität Basel, Schweiz)
Operative Projektleitung und wissenschaftliche Koordination:
Ricarda Scholz-Kuhn (IBW, Universität Basel, Schweiz)
Wissenschaftskommunikation:
Sabine Gysi
Wissenschaftskommunikation im Bildungskontext:
Lisa Biechele (IBW, Universität Basel, Schweiz)
Softwareentwickler:
Stefan Eberlein (FHNW, Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik
Institut Geomatik, Muttenz, Schweiz)
Projektpartnerinnen
- Klára Sokol (Direktorin éducation21)
- Anna K. Döring (University of Westminster, Grossbritannien)
- Anat Bardi (Royal Holloway University of London, Grossbritannien)