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Ukrainisch-schweizerisches Kolloquium am Institut für Bildungswissenschaften

Gruppenfoto auf der Innentreppe des Campus Muttenz

Das Orga-Team im Gruppenraum

Blick in den vollen Hörsaal

Gruppenfoto auf der Innentreppe des Campus MuttenzDas Orga-Team im GruppenraumBlick in den vollen Hörsaal

Am 7. und 8. Mai begrüsste das Institut für Bildungswissenschaften (IBW) eine Delegation ukrainischer Bildungsforscher*innen, Praktiker*innen und Hochschulverantwortlicher zu einem zweitägigen binationalen Kolloquium in Basel. Ziel der Veranstaltung war der wissenschaftliche Austausch zu aktuellen Entwicklungen im Bildungsbereich, die Stärkung bestehender Kooperationen sowie die Vertiefung des gegenseitigen Verständnisses für unterschiedliche Bildungssysteme und deren jeweilige Rahmenbedingungen.

Eröffnet wurde das Kolloquium von Dr. Tomas Kaqinari, der die Veranstaltung organisiert hatte und durch die beiden Tage führte. Prof. Dr. Elena Makarova begrüsste die Teilnehmenden im Namen des IBW und stellte das Institut sowie die Universität Basel vor. Dr. Ivan Gavryliuk führte die Schweizer Teilnehmenden in die Arbeit des Institute of International Academic and Scientific Cooperation (IIASC) ein.

Der erste Veranstaltungstag war aktuellen Entwicklungen im ukrainischen Bildungssystem gewidmet. Prof. Dr. Zhanna Poplavska und Dr. Inna Dolia thematisierten Transformationsprozesse im ukrainischen Bildungswesen und die Bedeutung von Anpassungsfähigkeit unter herausfordernden Bedingungen. Mariia Nazarenko stellte die Ukrainian Junior Academy of Sciences vor, die junge Talente ausserhalb des regulären Schulkontexts fördert. Dr. Alina Vioevoda und Diana Tiutiunnyk präsentierten aktuelle Initiativen im Bereich der Mathematikdidaktik mit Fokus auf Lehrpersonenbildung und berufsbegleitender Weiterbildung.

Am zweiten Tag standen insbesondere aktuelle Forschungsprojekte und Perspektiven des wissenschaftlichen Nachwuchses im Zentrum. Dr. Beyhan Ertanir präsentierte Forschung zu Krisenmigration sowie ein neues Projekt zur schulischen und sozialen Integration ukrainischer Jugendlicher in der Schweiz. Anastasiia Volianiuk und Yevheniia Morozova berichteten über die Erfahrungen der Kherson State University und die Massnahmen zur Sicherstellung von Studium und Lehre unter den Bedingungen des Krieges.

Die Präsentationen boten vielfältige Anknüpfungspunkte für intensive fachliche Diskussionen und persönlichen Austausch. Den Abschluss bildete eine Postersession mit Doktorierenden des IBW, die ihre Forschungsprojekte vorstellten und mit der Delegation ins Gespräch kamen.

Das IBW dankt allen Beteiligten für den engagierten Austausch und insbesondere den ukrainischen Gästen für ihre wertvollen Einblicke und Beiträge. Ein besonderer Dank gilt Dr. Ivan Gavryliuk, Iryna Banias und Yuliia Kyianytsia für die Koordination.

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