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SUMMARY:The 2021 Congress of the Swiss Sociological Association (SSA)
DESCRIPTION:In den letzten Jahren sind die zwischen Regionen und Kantonen u
 nterschiedlichen Bildungsangebote\, Zulassungsbedingungen und Bildungsverl
 äufe vermehrt thematisiert und problematisiert worden. Dies betrifft u.a.
  Differenzen im Angebot der «Frühkindlichen Bildung\, Betreuung und Erzi
 ehung (FBBE)»\, Diskrepanzen   in   der   Verteilung   der   Schüler*inn
 en   im   nachobligatorischen   Bereich   auf   die   Allgemeinbildung   u
 nd   Berufsbildung\,   regional   ungleiche   Angebote   im   Bereich   de
 r   höheren   Berufsbildung oder unterschiedliche  Zugangsbedingungen zu 
  den  kantonalen  Hochschulen.  Das Ziel dieses Workshops  ist  es\,  solc
 he  Phänomene  regionaler  Differenzen von  Bildung  in  der  Schweizbez
 üglich drei  Aspekten  zu  untersuchen:  (1)  den  Ursprüngen  und  Ursa
 chen\,  (2) der Governance\,  (3) den gesellschaftlichen und individuellen
  Folgen\, besonders auch für die soziale Gerechtigkeit.  Der erste Aspekt
  betrifft im stark föderal organisierten Bildungssystem die politischen R
 egulierungen bezüglich   Bildungsangeboten   und   Zulassungsbedingungen 
 auf   kantonaler   Ebene   sowie   deren historische  Wurzeln  und  Reform
 en.  Im  Weiteren  sind  soziokulturelle  Differenzen  in  Bezug  auf  Wer
 tigkeiten  von  unterschiedlichen Formen  der  Bildung oder  von  familien
 externer  Betreuung\, aber auch wirtschaftliche   Strukturen   oder   sozi
 odemografischen   Entwicklungen   in   den   Regionen   zu berücksichtige
 n. Wie   können   aus   einer   sozialwissenschaftlich   inspirierten   P
 erspektive solche regionalen und kantonalen Differenzen im Angebot von Bil
 dung und im Zugang erklärt werden?Der zweite Aspekt fragt nach der Steuer
 ung der regional unterschiedlichen Bildungsangebote. Dazu sind die   Zust
 ändigkeiten\,   Handlungsspielräume\,   Zielsetzungen\,   Strategien   u
 nd   Rechtfertigungen   der   steuerungsrelevanten  Akteure  in  den  Blic
 k  zu  nehmen.  Welche  sozialwissenschaftlichen  Zugänge  erlauben  es\,
   die  Handlungskoordination  zwischen  den  Akteuren  in  der  ‘Herstel
 lung’  der  ungleichen Bildungsangebote  und  -zugänge  zu  verstehen? 
  Welche  bildungspolitischen  und  gesellschaftlichen  Konflikte und Dispu
 te können rekonstruiert werden?Der dritte   Aspekt   interessiert   sich 
   für   die   Folgen   regional   differenter   Bildungsmöglichkeiten. I
 nsbesondere ist aus der Perspektive von Bildungsgerechtigkeit und damit au
 ch sozialer Gerechtigkeitzu    fragen\,    inwiefern    diese    Differenz
 en    zu    Ungleichheiten    in    den    Bildungschancen und Bildungslau
 fbahnen in  Abhängigkeit  vom  Wohnort  führen  und  ggf.  Bildungsungle
 ichheiten  nach  sozialen Merkmalen in den untersuchten soziogeografischen
  Einheiten verstärken oder abschwächen. Welche  regionalen  Bildungsstru
 kturen  befördern  Bildungslaufbahnen\,  die  zu  einem  erfolgreichen  A
 bschluss   auf   Sekundarstufe   II   oder   Tertiärstufe   führen?   We
 lche   Faktoren   führen   zu   einer   Vergrösserung   von   Bildungsun
 gleichheiten   nach   Geschlecht   oder   Herkunft   im   interkantonalen 
   Vergleich?  Unter  welchen  Bedingungen  verschärfen  regionsspezifisch
 e Bildungsmöglichkeiten  in  Krisenphasen die Bildungsungleichheit bzw. s
 chwächen diese ab?Ihr Abstract (in WORD- und in PDF-Format) schicken Sie 
 bis zum 29. Januar 2021 per E-Mail an:regula.leemann@fhnw.ch [mailto:regul
 a.leemann@fhnw.ch]irene.kriesi@ehb.swiss [mailto:irene.kriesi@ehb.swiss]Fo
 rmale Anforderungen:  Abstract  und  Vortrag  können  in  deutscher\,  fr
 anzösischer  oder  englischer  Sprache  sein\,  wobei  die  Sprache des A
 bstracts auch Sprache des Vortrags ist. Das Abstract (Umfang max. 500 Wör
 ter) umfasst: Namen und Institutionen der Beitragenden\, Titel\, Thema\, Z
 ielsetzung und Fragestellung\, Forschungs-/Erkenntnisstand\, Theoretischer
   Rahmen\,  methodisches  bzw.  argumentatives  Vorgehen\,  Ergebnisse bzw
 . Schlussfolgerungen\, 3-4 Literaturangaben
X-ALT-DESC:<p> In den letzten Jahren sind die zwischen Regionen und Kantone
 n unterschiedlichen Bildungsangebote\, Zulassungsbedingungen und Bildungsv
 erläufe vermehrt thematisiert und problematisiert worden. Dies betrifft u
 .a. Differenzen im Angebot der «Frühkindlichen Bildung\, Betreuung und E
 rziehung (FBBE)»\, Diskrepanzen   in   der   Verteilung   der   Schüler*
 innen   im   nachobligatorischen   Bereich   auf   die   Allgemeinbildung 
   und   Berufsbildung\,   regional   ungleiche   Angebote   im   Bereich  
  der   höheren   Berufsbildung oder unterschiedliche  Zugangsbedingungen 
 zu  den  kantonalen  Hochschulen.  Das Ziel dieses Workshops  ist  es\,  s
 olche  Phänomene  regionaler  Differenzen von  Bildung  in  der  Schweizb
 ezüglich drei  Aspekten  zu  untersuchen:  (1)  den  Ursprüngen  und  Ur
 sachen\,  (2) der Governance\,  (3) den gesellschaftlichen und individuell
 en Folgen\, besonders auch für die soziale Gerechtigkeit.  Der erste Aspe
 kt betrifft im stark föderal organisierten Bildungssystem die politischen
  Regulierungen bezüglich   Bildungsangeboten   und   Zulassungsbedingunge
 n auf   kantonaler   Ebene   sowie   deren historische  Wurzeln  und  Refo
 rmen.  Im  Weiteren  sind  soziokulturelle  Differenzen  in  Bezug  auf  W
 ertigkeiten  von  unterschiedlichen Formen  der  Bildung oder  von  famili
 enexterner  Betreuung\, aber auch wirtschaftliche   Strukturen   oder   so
 ziodemografischen   Entwicklungen   in   den   Regionen   zu berücksichti
 gen. Wie   können   aus   einer   sozialwissenschaftlich   inspirierten  
  Perspektive solche regionalen und kantonalen Differenzen im Angebot von B
 ildung und im Zugang erklärt werden?Der zweite Aspekt fragt nach der Steu
 erung der regional unterschiedlichen Bildungsangebote. Dazu sind die   Zus
 tändigkeiten\,   Handlungsspielräume\,   Zielsetzungen\,   Strategien   
 und   Rechtfertigungen   der   steuerungsrelevanten  Akteure  in  den  Bli
 ck  zu  nehmen.  Welche  sozialwissenschaftlichen  Zugänge  erlauben  es\
 ,  die  Handlungskoordination  zwischen  den  Akteuren  in  der  ‘Herste
 llung’  der  ungleichen Bildungsangebote  und  -zugänge  zu  verstehen?
   Welche  bildungspolitischen  und  gesellschaftlichen  Konflikte und Disp
 ute können rekonstruiert werden?Der dritte   Aspekt   interessiert   sich
    für   die   Folgen   regional   differenter   Bildungsmöglichkeiten. 
 Insbesondere ist aus der Perspektive von Bildungsgerechtigkeit und damit a
 uch sozialer Gerechtigkeitzu    fragen\,    inwiefern    diese    Differen
 zen    zu    Ungleichheiten    in    den    Bildungschancen und Bildungsla
 ufbahnen in  Abhängigkeit  vom  Wohnort  führen  und  ggf.  Bildungsungl
 eichheiten  nach  sozialen Merkmalen in den untersuchten soziogeografische
 n Einheiten verstärken oder abschwächen. Welche  regionalen  Bildungsstr
 ukturen  befördern  Bildungslaufbahnen\,  die  zu  einem  erfolgreichen  
 Abschluss   auf   Sekundarstufe   II   oder   Tertiärstufe   führen?   W
 elche   Faktoren   führen   zu   einer   Vergrösserung   von   Bildungsu
 ngleichheiten   nach   Geschlecht   oder   Herkunft   im   interkantonalen
    Vergleich?  Unter  welchen  Bedingungen  verschärfen  regionsspezifisc
 he Bildungsmöglichkeiten  in  Krisenphasen die Bildungsungleichheit bzw. 
 schwächen diese ab?<br /><br />Ihr Abstract (in WORD- und in PDF-Format) 
 schicken Sie bis zum 29. Januar 2021 per E-Mail an:<br /><a href="mailto:r
 egula.leemann@fhnw.ch">regula.leemann@fhnw.ch</a><br /><a href="mailto:ire
 ne.kriesi@ehb.swiss">irene.kriesi@ehb.swiss</a><br /><br />Formale Anforde
 rungen:  Abstract  und  Vortrag  können  in  deutscher\,  französischer 
  oder  englischer  Sprache  sein\,  wobei  die  Sprache des Abstracts auch
  Sprache des Vortrags ist. Das Abstract (Umfang max. 500 Wörter) umfasst:
  Namen und Institutionen der Beitragenden\, Titel\, Thema\, Zielsetzung un
 d Fragestellung\, Forschungs-/Erkenntnisstand\, Theoretischer  Rahmen\,  m
 ethodisches  bzw.  argumentatives  Vorgehen\,  Ergebnisse bzw. Schlussfolg
 erungen\, 3-4 Literaturangaben<br /></p>
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