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SUMMARY:Mehrschriftlichkeit (multiliteracy) im Fremdsprachenerwerb innerhal
 b und ausserhalb der Schule
DESCRIPTION:Brugg\, 25. Januar 2019 \\r\\nCall for Papers \\r\\nMehrschrift
 lichkeit (multiliteracy) im Fremdsprachenerwerb innerhalb und ausserhalb d
 er Schule Im Zentrum des Studientages stehen der Erwerb und die Förderung
  von Mehrschriftlichkeit mit Fokus auf das inner- und ausserschulische Fre
 mdsprachenlernen. Mehrschriftlichkeit wird definiert als die Fähigkeit\, 
 konzeptionelle Schriftlichkeit (Literalität) in mehreren Sprachen bzw. Fr
 emdsprachen zu praktizieren. Der Fokus liegt auf der Textkompetenz\, d.h. 
 auf der Fähigkeit\, verschiedenartige Textsorten zu produzieren und zu re
 zipieren bzw. selbstständig mit monologischer\, durchkomponierter schrift
 licher oder mündlicher Sprache in einer zerdehnten Sprachsituation umzuge
 hen. Aus Sicht der Mehrsprachigkeitsforschung und -didaktik\, welche ein d
 ynamisches Zusammenspiel der Sprachen im sprachlichen Repertoire postulier
 en\, stellt sich die Frage\, inwiefern sich konzeptionelle Schriftlichkeit
  transversal entwickelt und inwieweit sie transversal gefördert werden ka
 nn oder sollte. Die Forschung zum Fremdsprachenerwerb zeigt\, dass fremdsp
 rachliche Textproduktions- und -rezeptionsprozeduren stark auf bereits in 
 vorgängigen Schulsprachen erworbenen Kompetenzen aufbauen. Sowohl aus der
  Zweit- als auch aus der Tertiärsprachenerwerbsforschung mehren sich Hinw
 eise darauf\, dass beim Erwerb mehrerer Fremdsprachen Synergien beim Lesen
  und Schreiben genutzt werden können (z.B. auf lexikalischer Ebene Kognat
 en\, Rückgriff auf bestehendes Textsortenwissen\, Strategien\, Schreibrou
 tinen). Ein weiteres Themenfeld stellt die simultane Aktivierung mehrerer 
 (Fremd-)Sprachen bei der Produktion konzeptionell schriftlicher Texte im S
 inne von sprachlichen Mischphänomenen (z.B. Translanguaging) und die dami
 t verbundene Normenproblematik dar. Schliesslich kann danach gefragt werde
 n\, welchen Beitrag die Fremdsprachen zum Aufbau von sprachenübergreifend
 en Wissensbeständen im Gesamtrepertoire der Lernenden leisten können. \\
 r\\nKeynote Speakers \\r\\nNicole Marx\, Professorin für Deutsch als Zwei
 tsprache/Fremdsprache\, Universität Bremen Danièle Moore\, Professor\, F
 aculty of Education\, Simon Fraser University\, Vancouver\\r\\nSämtliche 
 Beiträge sind in elektronischer Form über folgenden Link einzureichen: \
 \r\\n→ https://www.conftool.org/vals-asla2019/\\r\\nTermin für das Einr
 eichen von Beiträgen: 25.8.2018\\r\\nWeitere Informationen im Flyer [t3:/
 /file?uid=125]
X-ALT-DESC:Brugg\, 25. Januar 2019 \nCall for Papers \nMehrschriftlichkeit 
 (multiliteracy) im Fremdsprachenerwerb innerhalb und ausserhalb der Schule
  Im Zentrum des Studientages stehen der Erwerb und die Förderung von Mehr
 schriftlichkeit mit Fokus auf das inner- und ausserschulische Fremdsprache
 nlernen. Mehrschriftlichkeit wird definiert als die Fähigkeit\, konzeptio
 nelle Schriftlichkeit (Literalität) in mehreren Sprachen bzw. Fremdsprach
 en zu praktizieren. Der Fokus liegt auf der Textkompetenz\, d.h. auf der F
 ähigkeit\, verschiedenartige Textsorten zu produzieren und zu rezipieren 
 bzw. selbstständig mit monologischer\, durchkomponierter schriftlicher od
 er mündlicher Sprache in einer zerdehnten Sprachsituation umzugehen. Aus 
 Sicht der Mehrsprachigkeitsforschung und -didaktik\, welche ein dynamische
 s Zusammenspiel der Sprachen im sprachlichen Repertoire postulieren\, stel
 lt sich die Frage\, inwiefern sich konzeptionelle Schriftlichkeit transver
 sal entwickelt und inwieweit sie transversal gefördert werden kann oder s
 ollte. Die Forschung zum Fremdsprachenerwerb zeigt\, dass fremdsprachliche
  Textproduktions- und -rezeptionsprozeduren stark auf bereits in vorgängi
 gen Schulsprachen erworbenen Kompetenzen aufbauen. Sowohl aus der Zweit- a
 ls auch aus der Tertiärsprachenerwerbsforschung mehren sich Hinweise dara
 uf\, dass beim Erwerb mehrerer Fremdsprachen Synergien beim Lesen und Schr
 eiben genutzt werden können (z.B. auf lexikalischer Ebene Kognaten\, Rüc
 kgriff auf bestehendes Textsortenwissen\, Strategien\, Schreibroutinen). E
 in weiteres Themenfeld stellt die simultane Aktivierung mehrerer (Fremd-)S
 prachen bei der Produktion konzeptionell schriftlicher Texte im Sinne von 
 sprachlichen Mischphänomenen (z.B. Translanguaging) und die damit verbund
 ene Normenproblematik dar. Schliesslich kann danach gefragt werden\, welch
 en Beitrag die Fremdsprachen zum Aufbau von sprachenübergreifenden Wissen
 sbeständen im Gesamtrepertoire der Lernenden leisten können. \nKeynote S
 peakers \nNicole Marx\, Professorin für Deutsch als Zweitsprache/Fremdspr
 ache\, Universität Bremen Danièle Moore\, Professor\, Faculty of Educati
 on\, Simon Fraser University\, Vancouver\nSämtliche Beiträge sind in ele
 ktronischer Form über folgenden Link einzureichen: \n→ https://www.conf
 tool.org/vals-asla2019/\nTermin für das Einreichen von Beiträgen: 25.8.2
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