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SUMMARY:Kooperation – Koordination – Kollegialität Befunde und Diskurs
 e zum (multi-)professionellen Zusammenwirken pädagogischer Akteur*innen a
 n Schulen
DESCRIPTION:So kommt es u.a. im Rahmen des Ausbaus von Ganztagsangeboten un
 d Schulnetzwerken sowie der steigenden Nachfrage nach inklusiven Settings 
 dazu\, dass neben Lehrkräften zunehmend auch andere pädagogische Berufsg
 ruppen an Schule präsent sind. Allein schon das Faktum der Anwesenheit de
 r jeweiligen ‚Professionsanderen‘ impliziert\, dass sich Regelschulleh
 rkräfte\, Sonderpädagog*innen\, Sozialpädagog*innen und/oder Inklusions
 helfer*innen vor die Notwendigkeit gestellt sehen\, ihre Zusammenarbeit vo
 r Ort auszuweiten und zu intensivieren. Diese Entwicklung bringt die zuvor
  vornehmlich über äußere Differenzierung qua Handlungsfelder etablierte
 n Ordnungen des Mit- und Nebeneinanders der pädagogischen Berufsgruppen i
 n Bewegung. Tradierte Formen und Muster schulischer Handlungskoordination 
 werden in Frage gestellt\, sodass Zuständigkeiten möglicherweise neu aus
 gehandelt\, neue Formen der Bearbeitung der Anforderungen im Handlungsfeld
  Schule gefunden und Arbeitsabläufe (neu) strukturiert werden müssen\; d
 ies gilt sowohl für die Sphäre der Organisationsprozesse als auch für d
 ie professionelle Interaktionspraxis und hat Auswirkungen auf das jeweilig
 e professionelle Selbstverständnis und die Professionsentwicklung insgesa
 mt.Kommission Professionsforschung und Lehrerbildung. \\r\\nWas genau alle
 rdings unter „Kooperation“ im Allgemeinen und „multiprofessioneller 
 Kooperation“ im Besonderen verstanden wird\, stellt sich im Forschungs- 
 wie im Praxisdiskurs ausgesprochen heterogen dar. Anliegen der Jahrestagun
 g 2019 ist es\, einen Rahmen dafür zu bieten\, sowohl empirische Befunde 
 zu als auch theoretische Auseinandersetzungen mit den genannten Fragen zu 
 präsentieren und – gerne auch in kritischer Auseinandersetzung mit dem 
 eigenen Vorgehen – zur Diskussion zu stellen.Ausgehend von empirischen\,
  schultheoretischen\, unterrichtstheoretischen\, organisationstheoretische
 n\, profession(alisierung)stheoretischen und/oder historischen Ansätzen u
 nd Perspektiven könnten bspw. folgende Fragen fokussiert werden:\\r\\n➢
 Wie lassen sich die Begriffe „Kooperation“\, „Koordination“ und/od
 er „Kollegialität“ konzeptionell fassen und aufeinander beziehen?➢ 
 Wie stellt sich der Diskurs/wie stellen sich die Diskurse um die Konzepte 
 Kooperation\, Koordination und/oder Kollegialität dar?➢ Welche Konzeptu
 alisierungen von (multi-)professioneller Zusammenarbeit und welche Vorstel
 lungen von Professionalität\, Multiprofessionalität und Transprofessiona
 lität werden artikuliert? Welche Erwartungen an die pädagogischen Akteur
 e in Schule werden damit formuliert und welche (Wirkungs-)Annahmen stehen 
 dahinter?➢ Welche (neuen?) Anforderungen und Herausforderungen entstehen
  im Zuge dessen? Welche Problembereiche und Potentiale lassen sich identif
 izieren?➢ Welche konkreten (neuen?) Formen bzw. Modi der Handlungskoordi
 nation und Bezugnahme aufeinander werden wie und mit welchen Implikationen
  auf welchen Ebenen hervorgebracht?➢ Welche Implikationen für die „pr
 ofessionellen Selbstverständnisse“ der pädagogischen Akteur*innen lass
 en sich beobachten?➢ Inwieweit gehen mit den kooperativen Arbeitszusamme
 nhängen Prozesse der Professionalisierung und/oder Deprofessionalisierung
  einher? Wie sind die beobachtbaren Prozesse hinsichtlich der Organisation
 s- und Professionsentwicklung zu interpretieren? Welche Schlussfolgerungen
  lassen sich aus schul-\, professions- und unterrichtstheoretischer Perspe
 ktive ziehen?\\r\\nKolleginnen und Kollegen\, die zu solchen und ähnliche
 n Fragen arbeiten\, sind herzlich eingeladen\, ihre Ansätze\, Befunde und
  Konzepte in Göttingen zur Diskussion zu stellen. Forscherinnen und Forsc
 her aus angrenzenden Disziplinen (z.B. Sonderpädagogik oder Sozialpädago
 gik) sind willkommen. Wir fordern auch insbesondere Wissenschaftler*innen 
 in Qualifikationsphasen auf\, Beitragsvorschläge einzureichen.\\r\\nWeite
 re informationen finden sich unter https://www.uni-goettingen.de/de/593477
 .html
X-ALT-DESC: So kommt es u.a. im Rahmen des Ausbaus von Ganztagsangeboten un
 d Schulnetzwerken sowie der steigenden Nachfrage nach inklusiven Settings 
 dazu\, dass neben Lehrkräften zunehmend auch andere pädagogische Berufsg
 ruppen an Schule präsent sind. Allein schon das Faktum der Anwesenheit de
 r jeweiligen ‚Professionsanderen‘ impliziert\, dass sich Regelschulleh
 rkräfte\, Sonderpädagog*innen\, Sozialpädagog*innen und/oder Inklusions
 helfer*innen vor die Notwendigkeit gestellt sehen\, ihre Zusammenarbeit vo
 r Ort auszuweiten und zu intensivieren. Diese Entwicklung bringt die zuvor
  vornehmlich über äußere Differenzierung qua Handlungsfelder etablierte
 n Ordnungen des Mit- und Nebeneinanders der pädagogischen Berufsgruppen i
 n Bewegung. Tradierte Formen und Muster schulischer Handlungskoordination 
 werden in Frage gestellt\, sodass Zuständigkeiten möglicherweise neu aus
 gehandelt\, neue Formen der Bearbeitung der Anforderungen im Handlungsfeld
  Schule gefunden und Arbeitsabläufe (neu) strukturiert werden müssen\; d
 ies gilt sowohl für die Sphäre der Organisationsprozesse als auch für d
 ie professionelle Interaktionspraxis und hat Auswirkungen auf das jeweilig
 e professionelle Selbstverständnis und die Professionsentwicklung insgesa
 mt.<br />Kommission Professionsforschung und Lehrerbildung. \nWas genau al
 lerdings unter „Kooperation“ im Allgemeinen und „multiprofessionelle
 r Kooperation“ im Besonderen verstanden wird\, stellt sich im Forschungs
 - wie im Praxisdiskurs ausgesprochen heterogen dar. Anliegen der Jahrestag
 ung 2019 ist es\, einen Rahmen dafür zu bieten\, sowohl empirische Befund
 e zu als auch theoretische Auseinandersetzungen mit den genannten Fragen z
 u präsentieren und – gerne auch in kritischer Auseinandersetzung mit de
 m eigenen Vorgehen – zur Diskussion zu stellen.<br />Ausgehend von empir
 ischen\, schultheoretischen\, unterrichtstheoretischen\, organisationstheo
 retischen\, profession(alisierung)stheoretischen und/oder historischen Ans
 ätzen und Perspektiven könnten bspw. folgende Fragen fokussiert werden:\
 n<br />➢Wie lassen sich die Begriffe „Kooperation“\, „Koordination
 “ und/oder „Kollegialität“ konzeptionell fassen und aufeinander bez
 iehen?<br />➢ Wie stellt sich der Diskurs/wie stellen sich die Diskurse 
 um die Konzepte Kooperation\, Koordination und/oder Kollegialität dar?<br
  />➢ Welche Konzeptualisierungen von (multi-)professioneller Zusammenarb
 eit und welche Vorstellungen von Professionalität\, Multiprofessionalitä
 t und Transprofessionalität werden artikuliert? Welche Erwartungen an die
  pädagogischen Akteure in Schule werden damit formuliert und welche (Wirk
 ungs-)Annahmen stehen dahinter?<br />➢ Welche (neuen?) Anforderungen und
  Herausforderungen entstehen im Zuge dessen? Welche Problembereiche und Po
 tentiale lassen sich identifizieren?<br />➢ Welche konkreten (neuen?) Fo
 rmen bzw. Modi der Handlungskoordination und Bezugnahme aufeinander werden
  wie und mit welchen Implikationen auf welchen Ebenen hervorgebracht?<br /
 >➢ Welche Implikationen für die „professionellen Selbstverständnisse
 “ der pädagogischen Akteur*innen lassen sich beobachten?<br />➢ Inwie
 weit gehen mit den kooperativen Arbeitszusammenhängen Prozesse der Profes
 sionalisierung und/oder Deprofessionalisierung einher? Wie sind die beobac
 htbaren Prozesse hinsichtlich der Organisations- und Professionsentwicklun
 g zu interpretieren? Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus schul-\, pr
 ofessions- und unterrichtstheoretischer Perspektive ziehen?\nKolleginnen u
 nd Kollegen\, die zu solchen und ähnlichen Fragen arbeiten\, sind herzlic
 h eingeladen\, ihre Ansätze\, Befunde und Konzepte in Göttingen zur Disk
 ussion zu stellen. Forscherinnen und Forscher aus angrenzenden Disziplinen
  (z.B. Sonderpädagogik oder Sozialpädagogik) sind willkommen. Wir forder
 n auch insbesondere Wissenschaftler*innen in Qualifikationsphasen auf\, Be
 itragsvorschläge einzureichen.\nWeitere informationen finden sich unter h
 ttps://www.uni-goettingen.de/de/593477.html\n\n\n
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